Gelungene Online-Veranstaltung „Family Literacy – Lernen in der Familie“

Zwei Hände von oben, ein Zeigefinger zeigt auf ein Blatt Papier. © Lene Münch

Im Rahmen der Veranstaltung wurden praxisorientierte Ansätze vorgestellt, wie Eltern mit geringen Schriftsprachkenntnissen gezielt in den Bildungsprozess ihrer Kinder eingebunden werden können. Denn dadurch werden gleichzeitig auch ihre Kompetenzen gestärkt. Die insgesamt 40 Teilnehmenden erhielten vielseitige Ideen und Impulse für mögliche Angebote im Bereich der familiären Grundbildung. Der Austausch mit den Referierenden und untereinander ermöglichte es zudem, Umsetzungsstrategien zu entwickeln und darüber zu diskutieren, wie die Zielgruppe am besten erreicht und angesprochen werden kann.

Family Literacy beruht auf der Idee, dass Bildung nicht erst in der Schule beginnt – sondern bereits im familiären Alltag: Kinder entwickeln ihre Fähigkeiten durch Vorlesen, Erzählen, Singen und Gespräche – insbesondere wenn sich ihre Eltern aktiv daran beteiligen. Für Eltern mit Schwierigkeiten beim Lesen und Schreiben kann dies eine besondere Herausforderung darstellen. Umso wichtiger ist es, ihnen niedrigschwellige Zugänge zu ermöglichen und sie in ihrer Elternrolle zu stärken, ohne sie zu überfordern oder zu verunsichern.

Weitere Informationen