Evaluation unterstreicht Wirkung des Projekts „vhs-Lerntreff im Quartier“

Eien Grafik mit verschiedenen Kennzahlen des Projekts © DVV

Im Projekt „vhs-Lerntreff im Quartier“ wurden bundesweit offene und niedrigschwellige Lernorte geschaffen, um Menschen mit Alphabetisierungs- und Grundbildungsbedarf direkt in ihrem Lebensumfeld zu erreichen. In der dreijährigen Projektlaufzeit leitete der Deutsche Volkshochschul-Verband (DVV) Mittel des jetzigen Bundesbildungsministeriums an Volkshochschulen weiter. Mithilfe einer Anschubfinanzierung in Höhe von bis zu 40.000 Euro pro Einrichtung eröffneten insgesamt 122 Volkshochschulen solche niedrigschwelligen Lernorte und etablierten diese vor Ort.

Um die Erfahrungen der geförderten Volkshochschulen fundiert auszuwerten, führte der DVV gemeinsam mit einem externen Dienstleister eine wissenschaftliche Begleitung des Projekts durch. Die Ergebnisse zeigen deutliche Erfolge, benennen zentrale Erfolgsfaktoren und beleuchten Herausforderungen bei der Umsetzung der vhs-Lerntreffs.

Wichtige Ergebnisse der Evaluation sind unter anderem:

  • 14,6 Prozent aller Volkshochschulen bundesweit haben vhs-Lerntreffs eingerichtet.
  • 64 Prozent der Volkshochschulen haben mit den vhs-Lerntreffs neue Ziegruppen erreicht.
  • Über 80 Prozent der Volkshochschulen setzen das Angebot zumindest in Teilen fort.

Eine neu erschienene digitale Broschüre beinhaltet die wichtigsten Ergebnisse der Evaluation des Projekts, die daraus abgeleiteten Handlungsempfehlungen sowie Best-Practice-Beispiele.