Aktuelle Inhalte der Alphadekade

aktiv-S TRANSFER

Aktive Teilhabe in vernetzten Strukturen – Transfer

beendet , Lebensweltorientierte Grundbildung Ehrenamt Bildungsmanagement Netzwerke

Das Projekt aktiv-S TRANSFER befasste sich mit Fragen der Strukturentwicklung lebensweltorientierter Grundbildung im Sozialraum. Bei unterschiedlichen Partnern an vielen Orten in Köln bot das Projekt kostenfreie Grundbildungsangebote für Erwachsene an. Die Teilnehmenden trainierten in den Angeboten das Lesen und Schreiben, lernten mit digitalen Anforderungen umzugehen, befassten sich mit Erziehungsfragen, Ernährung und Stressabbau oder organisierten gemeinsame Projekte. Durch die vom Projekt koordinierte ehrenamtliche Lernbegleitung wurden Menschen beim Lernen auch individuell unterstützt. Die Lerntandems trafen sich dabei in Kölner Stadtteilbibliotheken.

Familiengrundbildung war ein weiterer Schwerpunkt des Projekts. Die vom Projekt ausgebildeten Familiengrundbildner/-innen in boten in kooperierenden Familienzentren Angebote für Eltern an, in denen Grundbildungs- und Erziehungskompetenzen gestärkt wurden. Zusätzlich wurden an zwei Standorten in Köln Stadtteileltern eingesetzt, die für diese Tätigkeit im Rahmen des Projektes qualifiziert wurden. In Meschenich wurden die Stadtteileltern durch den Caritasverband für die Stadt Köln e.V. und in Chorweiler durch FIZ e.V. (Freunde des interkulturellen Zentrums) koordiniert und begleitet. Beide Einrichtungen waren Partner des Projektes.

Projektergebnisse

Eine Karte der Stadt Köln mit wichtigen Projektmarkierungen

Im Projekt wurden 65 lebensweltorientierte Grundbildungsangebote mit über 700 Teilnahmen umgesetzt. Kooperiert wurde dabei mit 14 verschiedenen Lernortpartnern. In der ehrenamtlichen Lernbegleitung waren insgesamt 44 ehrenamtliche Lernbegleiter/-innen im Einsatz und unterstützten 69 Personen. Gelernt wurde dabei in sieben Stadtteilbibliotheken. Im Projektzeitraum haben zudem über 300 offene Beratungen stattgefunden. In 14 Familienzentren fanden Angebote der Familiengrundbildung statt. Hier wurden über 400 Teilnahmen verzeichnet.

Um eine qualitätsgesicherte Umsetzung der Angebote in der Familiengrundbildung zu gewährleisten, wurde die fünftägige Weiterbildung „Familiengrundbildung professionell gestalten“ vom Projekt konzipiert und angeboten. An dieser nahmen 36 Personen teil. Weitere 22 Personen schlossen die 400 UE umfassende Stadtteileltern-Qualifizierung mit einem Zertifikat ab.

Der „Praxisleitfaden Familiengrundbildung – Eine Ideen- und Materialsammlung“ und die „Handlungsleitlinien für die ehrenamtliche Lernbegleitung in der Alphabetisierung und Grundbildung Erwachsener“ stehen online zur Verfügung.

Erfolgreiche Verstetigung

Des Weiteren hat das Projekt wichtige Erkenntnisse bezüglich der Anschlussfähigkeit von Grundbildung in privatwirtschaftlichen Finanzierungsstrukturen von Stiftungen und Sponsoringaktivitäten von Unternehmen sowie in der kommunalen Arbeitsverwaltung generiert. Im Projekt ist es gelungen, sowohl die Familiengrundbildung, die ehrenamtliche Lernbegleitung als auch das Angebot der sogenannten offenen Lerntreffs bei verschiedenen Lernortpartnern in Köln über die BMBF-geförderte Projektlaufzeit hinausgehend zu verstetigen.

Die Finanzierung der Angebote und des damit verbundenen und notwendigen Kooperations- und Bildungsmanagements durch Lernende Region- Netzwerk Köln e.V. konnten verbindlich und längerfristig mit The Human Safety Net (Familiengrundbildung), JT International Germany GmbH (ehrenamtliche Lernbegleitung) sowie der kommunalen Arbeitsmarktförderung mit dem Programm KomProArBeit (offene Lerntreffs) geregelt werden.

Materialien des Projekts

Träger des Projektes

Lernende Region – Netzwerk Köln e.V.

Leitung Fachbereich Grundbildung

Dr. Sabine Schwarz

Julius-Bau-Str. 2
51063 Köln

Telefon: 0221/990829-236

E-Mail: sabine.schwarz@bildung.koeln.de

Homepage: Website Grundbildung wirkt

Meldungen zum Projekt