Das Projekt „Knotenpunkte für Grundbildung Transfer“ knüpfte an die bisherige Strategie des Aufbaus einer lokalen Infrastruktur für Alphabetisierung und Grundbildung an und konzentriert sich auf die Lernangebotsentwicklung einerseits und die Fachkräftequalifizierung andererseits. Zentral blieb der Fokus der Lebensweltorientierung und der praxisnahen Arbeitshilfen.
Weiterentwicklung, Verbreitung und Etablierung von Grundbildungsangeboten und -materialien
Die im Vorgängerprojekt „Knotenpunkte für Grundbildung“ erarbeiteten Konzepte und Lernangebote, die bereits in Handreichungen und Lernmaterialien eingeflossen sind, wurden in den verschiedenen Bereichen Alltagsrechnen, Gesundheit, Alltagsmanagement und Family Literacy weiterentwickelt und sowohl im bestehenden Trierer Netzwerk als auch in einem neuen lokalen Kontext im ländlichen Raum verbreitet und nach Möglichkeit etabliert. Neu hinzugekommene Themenbereiche waren Digitale Bildung und E-Government. Hier wurden neue Lernmaterialien und Übungsformate konzipiert und in einem Trierer Stadtteil-Treff erprobt.
Qualifizierungsangebote für Bildungspersonal
Hier kamen alle oben genannten Produktbereiche zur Anwendung, die sodann als Weiterbildungs- und Qualifizierungsangebote für alle Typen von Bildungspersonal (Fachkräfte, Ehrenamtliche, Auszubildende) entwickelt, umgesetzt und getestet wurden. Kooperationspartner hierbei waren insbesondere: Das vhs-Ehrenamtsportal des DVV, die Basisbildungsqualifizierung in RLP bbq sowie die Bundesservicestelle im Sonderschwerpunkt Mehrgenerationenhäuser. Strukturell neu war der Versuch, zusammen mit einer Berufsbildenden Schule (ErzieherInnen-Fachschule St. Helena/Trier) das Thema familienorientierte Grundbildung als Baustein für die ErzieherInnen-Ausbildung auszuarbeiten.
Projektergebnisse
Ein Teil der Materialien kann als Printversion im Online-Shop des Bundesverbands Alphabetisierung und Grundbildung bestellt werden.