Karliczek/Ernst: „Lesen ist das Tor zur Welt – auch zur digitalen Welt.“

Halbzeit der Nationalen Dekade für Alphabetisierung und Grundbildung. Bund und Länder wollen verstärkt passgenaue Angebote für Menschen mit Lese- und Schreibschwierigkeiten fördern.

Zur Halbzeit der Nationalen Dekade für Alphabetisierung und Grundbildung 2016-2026 (AlphaDekade) stellen Bundesbildungsministern Anja Karliczek und die Präsidentin der Kultusministerkonferenz Britta Ernst die Pläne für die kommenden fünf Jahre der AlphaDekade vor. Dazu erklärt Bundesbildungsministern Anja Karliczek „Über alle Bildungsschichten hinweg erkennen Menschen die Notwendigkeit, gut lesen und schreiben zu können, für ihren Alltag. Eine aktuelle, von uns in Auftrag gegebene Umfrage zeigt, dass mehr als 70 Prozent der Bevölkerung Lesen für eine besonders wichtige Fähigkeit halten. Bedenklich finde ich, dass jeder zehnte Erwachsene das Lesen als anstrengend empfindet. Denn das kann bedeuten, dass viele Menschen nur schwer Zugang zu Informationen finden, die sie für ihren Alltag brauchen, beispielsweise die aktuellen Corona-Verordnungen. Darum müssen wir für alle Menschen in unserem Land ausreichende Lesekompetenz sicherstellen. Gleichzeitig müssen wir Informationen in leicht verständlicher Sprache aufschreiben und manche komplexen Inhalte auch als Podcast zur Verfügung stellen.

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