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Sie haben Fragen zur AlphaDekade? Sie brauchen weiterführende Informationen zum funktionalen Analphabetismus? Die Koordinierungsstelle AlphaDekade hilft Ihnen gerne weiter!

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Pressemitteilungen

05.09.2019 | Karliczek: "Wir müssen Eltern unterstützen, Lese-Vorbilder zu sein"

Am Sonntag, dem 8. September, ist Weltalphabetisierungstag, an dem weltweit darauf aufmerksam gemacht wird, wie wichtig die Stärkung von Lese- und Schreibkompetenzen ist. Dazu erklärt Bundesbildungsministerin Anja Karliczek:

„Auch in Deutschland müssen wir weiter daran arbeiten, die Zahl der Menschen mit Lese- und Schreibschwächen zu verringern. Immer noch können 6,2 Millionen Erwachsene in unserem Land nicht richtig lesen oder schreiben. Wir müssen dabei aber auch verstärkt an deren Kinder denken.

Laut neuesten Erkenntnissen im Rahmen der LEO-Studie der Universität Hamburg wachsen rund 4,5 Millionen Kinder in Deutschland mit mindestens einem Elternteil auf, das Schwierigkeiten beim Lesen und Schreiben hat. Diese Kinder laufen Gefahr, ebenfalls nur ein niedriges Bildungsniveau zu erreichen. Vor diesem Hintergrund müssen wir in den nächsten Jahren unsere Bemühungen weiter verstärken, die Lese- und Schreibkompetenzen gerade dieser Eltern gezielt zu fördern, damit diese wiederum ihre Kinder in der Lese- und Schreibentwicklung unterstützen können. 

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07.05.2019 | Zahl der funktionalen Analphabeten in Deutschland geht um eine Million zurück - Universität Hamburg und Bundesbildungsministerium veröffentlichen neue Grundbildungsstudie

Berlin, 7. Mai 2019 – Der Anteil Erwachsener in Deutschland, die nicht richtig lesen und schreiben können, hat sich in den vergangenen acht Jahren um fast ein Fünftel verringert. Das zeigt die neue Grundbildungsstudie „LEO 2018 - Leben mit geringer Literalität“, die die Universität Hamburg heute auf der Jahreskonferenz der Nationalen Dekade für Alphabetisierung und Grundbildung 2016-2026 (AlphaDekade) in Berlin veröffentlicht. Danach gibt es in Deutschland noch rund 6,2 Millionen Erwachsene, deren Lese- und Schreibkompetenzen für eine volle berufliche, gesellschaftliche und politische Teilhabe nicht ausreichen. 2011 waren es noch 7,5 Millionen, also etwa 1,3 Millionen mehr. Auch bei der Gruppe Erwachsener, die nicht mehr als funktionale Analphabeten gelten, sondern zusammenhängende Texte verstehen, aber dennoch nicht gut lesen und nur sehr fehlerhaft schreiben können, gab es einen beachtlichen Fortschritt. Hier verringerte sich die Anzahl von vormals 13,4 Millionen auf nun 10,6 Millionen Menschen. Die Enttabuisierung des Themas sowie die Bereitstellung von geeigneten und attraktiven Selbstlernangeboten haben zu dieser positiven Entwicklung beigetragen.

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07.09.2018 | Weltalphabetisierungstag 2018: Bundesbildungsministerin gibt Startschuss für neue Kampagne „Besser lesen und schreiben“ / Karliczek: „Wir brauchen einen Ruck durch Deutschland!“

Anlässlich des Weltalphabetisierungstages wurden heute die Ergebnisse einer vom Bundesministerium für Bildung und Forschung und der Stiftung Lesen in Auftrag gegebenen repräsentativen Befragung des Institutes für Demoskopie Allensbach vorgestellt. Demnach finden es knapp drei von zehn Bundesbürgern nicht so wichtig, Lese- und Schreibkompetenz besonders gut zu beherrschen. Spaß am Lesen empfinden der Befragung zufolge im Bundesdurchschnitt 59 Prozent der Bürger. Bei den 16- bis 29-Jährigen haben lediglich 45 Prozent der Befragten Freude beim Lesen bekundet. Im Kontrast hierzu ist die Lesefreude besonders bei den Bundesbürgern ausgeprägt, die den Zeithorizont der 60 Jahre überschritten haben.

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23.04.2018 | Bundesbildungsministerin Anja Karliczek: „Erwachsene mit geringer Grundbildung müssen am Arbeitsmarkt und im Alltag teilhaben können!“

AlphaDekade-Konferenz am 24./ 25. April in Hamburg

Berlin, 20. April 2018 – Wie erfahren funktionale Analphabeten von passenden Bildungsangeboten, wenn sie entsprechende Hinweise nicht lesen können? Wie kann man sie mit Lernangeboten im Alltag und Beruf erreichen? Die zunehmende Digitalisierung und wachsende schriftsprachliche Anforderungen auf dem Arbeitsmarkt stellen Erwachsene, die nicht richtig Lesen und Schreiben können, vor große Herausforderungen: selbst einfache Arbeitsplätze sind heute ohne Bildschirm und Tastatur kaum noch denkbar. Gleichzeitig gilt jeder zehnte Arbeitnehmer in Deutschland als funktionaler Analphabet.

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12.03.2018 | Leipziger Buchmesse: Bildungsministerium lädt Bestsellerautoren zum Gespräch mit funktionalen Analphabeten

Auf der Leipziger Buchmesse sprechen die Bestsellerautoren Sebastian Fitzek, Sabine Ebert und Horst Eckert mit Erwachsenen, die nicht so gut lesen und schreiben können, über ihre persönlichen Bildungswege. Mit dieser und weiteren Veranstaltungen informiert das Bildungsministerium (BMBF) gemeinsam mit Ländern und Partnern auf der Leipziger Buchmesse über funktionalen Analphabetismus in Deutschland. Das Programm findet im Rahmen der Nationalen Dekade für Alphabetisierung und Grundbildung (AlphaDekade) statt.

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08.01.2018 | Vom Analphabeten-Kind zum Literaturnobelpreisträger​

Das Leben des französischen Literaturnobelpreisträgers Albert Camus (1913 - 1960) ist eine Geschichte des Aufstiegs durch Bildung. Der bekannte Film- und Fernsehschauspieler Joachim Król liest nun  auf einer Tournee durch Deutschland aus der beeindruckenden Lebensgeschichte Camus‘, der als Sohn einer Analphabetin in Nordafrika  aufwuchs.

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05.09.2017 | Besser lesen und schreiben lernen | Am 8. September ist Weltalphabetisierungstag

Zwölf Prozent der Berufstätigen in Deutschland können nicht richtig lesen und schreiben. Betroffen sind insbesondere Menschen, die im Betrieb einfachen Hilfstätigkeiten nachgehen. Bundesbildungsministerin Wanka fordert: „Alphabetisierung sollte selbstverständlicher Bestandteil beruflicher Weiterbildung sein“.

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Infografiken

​Übersicht

Funktionaler Analphabetismus

​Funktionaler Analphabetismus in Deutschland

Funktionaler Analphabetismus

​Anteil der Menschen mit Lese- und Schreibschwierigkeiten nach Berufsgruppe

Anteil funktionaler Analphabeten/innen

Entwicklung von Lese- und Schreibschwierigkeiten Erwachsener in Deutschland

Grundbildungsdefizite