Projekt InSole: Quartiersmanagement bietet besonderes Potential

Das Projekt InSole will mögliche Defizite beim Lesen und Schreiben als Thema in der Wohlfahrtspflege verankern. Auf Grundlage einer Fachkräftebefragung sind jetzt verschiedene Modellstandorte ausgewählt worden. An den Modellstandorten werden Workshops durchgeführt, um die Zusammenarbeit zwischen den Arbeitsfeldern Weiterbildung und Sozialarbeit zu stärken.

Durchschnittlich 40 Ratsuchende pro Monat betreut eine Fachkraft bei sozialen Trägern. Bei 11-20 Prozent vermuten die Berater*innen Lese-und Schreibschwierigkeiten, häufig sprechen die Betroffenen dieses Thema von sich aus an. Das bestätigt sich, dass in sozialen Anlaufstellen viele Menschen mit geringer Literalität persönlich und an einem für sie vertrauten Ort angetroffen werden können.

Besonders häufig nehmen die Fachkräfte geringe Literalität in den Handlungsfeldern „Sucht- und Gefährdetenhilfe“, „Straffälligenhilfe“, „Armut- und Grundsicherung“, Arbeit und Arbeitslosigkeit“, „Schuldnerberatung“ und „Migration“ wahr. So hat sich das Projektteam bei der Auswahl der Modellstandorte entschieden, den Ansatz des Quartiersmanagements besonders zu berücksichtigen. Doch was steckt dahinter? Hier werden diverse soziale Handlungsfelder im Sozialraum vernetzt, um gemeinsam mit verschiedenen Akteuren die Stadtteilentwicklung zu organisieren.

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Text: DVV