Wie die Ansprache und Unterstützung von gering literarisierten Erwachsenen gelingt

Wie verbreitet das Problem der Lese- und Schreibschwierigkeiten bei Erwachsenen ist, offenbarte eine Umfrage unter 513 Fachkräften aus unterschiedlichen Handlungsfeldern der Sozialarbeit, durchgeführt im Verbundvorhaben „InSole – In Sozialräumen lernen“. Die Befragung in den Mitgliedsorganisationen des Paritätischen NRW zielte darauf ab, systematisch Erkenntnisse zu erheben, wie Menschen mit geringer Literalität erreicht und unterstützt werden können. 

Neben InSole sucht auch das Projekt GruKiTel nach Ansatzpunkten einer Zusammenarbeit von Weiterbildung und Sozialarbeit. Laut einer Erhebung des Projekts geben mehr als die Hälfte der befragten Caritas-Fachkräfte an, in ihrer Arbeit regelmäßig Menschen auf ihre geringen Lese- und Schreibkompetenzen anzusprechen. Das vertrauensbildende Setting sozialer Dienstleistungen scheint hier ein begünstigender Faktor zu sein: Drei Viertel der von GruKiTel befragten Fachkräfte beschreiben ihr Vertrauensverhältnis zu diesen Erwachsenen als „sehr gut“ bzw. „gut“.

Auch die Ergebnisse der Befragung im Verbundvorhaben InSole deuten darauf hin, dass eine gute Beziehung zwischen den beratenden Fachkräften und ihrer Klientel die Ansprache von geringer Literalität ermöglicht. Für manche Ratsuchende sind ihre Schwierigkeiten beim Lesen und Schreiben gegenüber den Beraterinnen und Beratern kein Tabu mehr, teils sprechen sie diese sogar von selbst an. Diese Aussagen machen das Potenzial an Möglichkeiten deutlich, wie Beratungsfachkräfte Zugang zu gering literalisierten Erwachsenen finden und diese unterstützen können. Doch wie gehen Fachkräfte konkret mit Lese- und Schreibschwierigkeiten der Klientel um?

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